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Risikolebensversicherung für Senioren und Rentner

Mit einer Risikolebensversicherung kannst du Deinen Partner oder Deine Familie für den Fall, dass du stirbst finanziell absichern. Als Versicherter zahlst Du ab Vertragsbeginn in bestimmten Abständen (z.B. monatlich) einen vorher festgelegten Betrag an das Versicherungsunternehmen. Im Todesfall wird die vereinbarte Versicherungssumme an Deine Hinterbliebenen bzw. an Die von Dir ausgewählten Personen ausgezahlt. Wie lange Du zu dem Zeitpunkt bereits versichert warst, ist meist nicht wichtig: Viele Versicherer bieten vollen Schutz ab dem ersten Beitrag. So bewahrst Du Deine Hinterbliebenen vor finanziellen Nöten.

Wenn Du glaubst, eine Risikolebensversicherung sei nur etwas für junge Paare und Familien – liegst Du falsch! Sie kann für Menschen in fast jedem Alter sinnvoll sein, auch kurz vor oder im Ruhestand. Doch ist der Abschluss einer Risikolebensversicherung als Rentner überhaupt möglich? Wir klären auf!

Ein Mann schütz seine Familie mit seinem Arm

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Wann ist eine Risikolebensversicherung für Rentner sinnvoll?

✓     Wenn der hinterbliebene Partner im Todesfall des anderen in finanzielle Nöte geraten könnte.

✓     Wenn der Partner fortan allein finanzielle Verpflichtungen zahlen muss, z.B. einen Hauskredit.

✓     Wenn der Hinterbliebene nur wenig Rente bezieht.

✓    Für unverheiratete Paare, denn in diesem Fall hat der hinterlassene Partner kein Recht auf Witwer- oder Witwenrente.

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Risikolebensversicherung für Senioren: Bis zu welchem Alter kann ich sie abschließen?

Eine Risikolebensversicherung kannst Du in der Regel bis zu einem Alter von höchstens 75 Jahren abschließen. Theoretisch kannst Du eine Risikolebensversicherung also häufig noch abschließen, wenn Du 74 Jahre alt bist. Das hängt allerdings vom Versicherer und dem gewählten Tarif ab. Das Höchstendalter für den Vertrag kann höher liegen, bei manchen Versicherern beträgt es 80 Jahre. Welche Laufzeit Du für deinen Vertrag im Einzelfall wählen kannst, ist bei den Versicherern also ebenfalls unterschiedlich geregelt.


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Risikolebensversicherung ab 50

Es kommt häufig vor, dass Menschen in der zweiten Hälfte des Lebens den Wunsch haben, ihre Lieben für den Ernstfall abzusichern. Du fragst Dich vielleicht, ob sich eine Risikolebensversicherung ab 50 noch lohnt und nicht viel zu teuer ist? Wenn Du mit 50 Jahren eine Risikolebensversicherung abschließen möchtest, kannst Du eine Versicherungsdauer von höchstens etwa 25 oder sogar 30 Jahren wählen. Das ist also noch eine ziemlich lange Zeit! Zwar spielt Dein Alter bei der Errechnung der Beitragshöhe eine Rolle, doch wenn Du nicht rauchst und keine Vorerkrankungen hast, kann eine Risikolebensversicherung auch bei einem Versicherungseintritt ab 50 erschwinglich sein.

­Neben Deinem Alter spielen unter anderem Dein Beruf, Dein Gesundheitszustand, Deine Vorerkrankungen sowie natürlich die Versicherungssumme und die Vertragslaufzeit eine entscheidende Rolle. Wenn Du einen risikoreichen Beruf ausübst, z.B. Dachdecker oder Gerüstbauer bist, zahlst Du in der Regel höhere Beiträge, als wenn Du beispielsweise einen Bürojob hast oder in einer Bank arbeitest. Für Raucher fällt eine Risikolebensversicherung auch im Alter höher aus als für Nichtraucher. Rauchen erhöht das Risiko, früher zu sterben und somit auch Deine Beiträge! Wenn Du gefährliche Hobbies hast, kann Dein Beitrag dadurch ebenfalls steigen.

Bei Ehepaaren ist die verbundene Risikolebensversicherung beliebt. Bei dieser Form werden sowohl Dein Leben als auch das Deines Partners oder Deiner Partnerin versichert. Ihr sichert Euch damit gegenseitig ab, zahlt aber einen gemeinsamen Beitrag. Auch die Versicherungssumme wird nur einmal ausgezahlt, wenn einer der beiden Partner oder beide sterben.

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Risikolebensversicherung ab 65

Auch mit 65 kannst Du noch eine Risikolebensversicherung abschließen. Angenommen, Du bist in einer festen Partnerschaft, aber Ihr seid nicht verheiratet. In diesem Fall kann eine Risikolebensversicherung im Alter sinnvoll sein. Anders als bei Ehepaaren können unverheiratete Paare im Todesfall nicht mit einer Witwen- bzw. Witwerrente rechnen. Mit einer Risikolebensversicherung kannst Du Deinen Partner trotzdem finanziell absichern.

Ein Arzt untersucht das Röntgenbild seines Patienten

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Alternativen für Risikolebensversicherung ab 75?

Der Abschluss einer Risikolebensversicherung mit 75 Jahren ist nicht mehr möglich, da das Höchstalter der Unternehmen damit überschritten wird. Wenn Du nur Deine Beerdigungskosten absichern willst, gibt es aber eine Alternative zu einer Risikolebensversicherung im Rentenalter.

➽   Sterbegeldversicherung: Abdeckung der Bestattungskosten 

Die Sterbegeldversicherung

Mit einer Sterbegeldversicherung entlastest Du Deine Lieben bei den Kosten für Deine Bestattung.

In Deutschland besteht die Pflicht, Verstorbene zu bestatten. Doch mit allen dazugehörigen Aufwendungen, wie etwa Sterbeurkunde, Grabstein, Sarg bzw. Urne, Blumen und Grabpflege, können sich die Kosten schnell zu mehreren Tausend Euro summieren.

Beim Vertragsschluss einer Sterbegeldversicherung findet oft keine Gesundheitsprüfung statt. Bis zu welchem Alter Du sie abschließen kannst, hängt vom Anbieter ab. Häufig kann sie bis zum 75. oder 80. Lebensjahr abgeschlossen werden.

Mann schaut ein Grab an

Die Kapitallebensversicherung

Bei der Kapitallebensversicherung baust Du nicht nur einen Todesfallschutz, sondern auch Kapital auf. Das Geld kannst Du Dir zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einmal auszahlen lassen. Die Kapitallebensversicherung beinhaltet auch einen Hinterbliebenenschutz: Deinen Lieben wird in Deinem Todesfall die Summe ausgezahlt, die im Vertrag dafür vereinbart wurde. Im Vergleich: Die Risikolebensversicherung bietet nur einen Todesfallschutz. Deine Familie erhält also nur Geld, wenn Du verstirbst; dafür sind die Beiträge in der Regel günstiger als für eine Kapitallebensversicherung.

Allerdings wird die Kapitallebensversicherung kaum noch angeboten. Viele Versicherer haben sie durch private Rentenversicherungen ersetzt.

Mann mit einem Sparschwein

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Was sollte ich im Alter beim Abschluss einer Risikolebensversicherung beachten?

Grundsätzlich gilt: Je früher Du eine Risikolebensversicherung abschließt, desto günstiger werden die Beiträge. Das heißt aber nicht, dass sich eine Risikolebensversicherung ab 50, 60 oder 65 nicht mehr lohnt! Denn wie hoch dein Beitrag ausfällt, hängt von vielen Faktoren ab, die Du mehr oder weniger beeinflussen kannst. Wenn Du die Beiträge gering halten möchtest, haben wir einige Tipps für Dich:

TIPP 1: Kleinere Versicherungssumme

Je höher die Versicherungssumme, desto höher die Beträge. Bei einer Risikolebensversicherung im Alter muss oft keine hohe Versicherungssumme mehr vereinbart werden: Die Kinder stehen zu dieser Zeit meist auf eigenen Füßen und der Hauskredit ist häufig schon abbezahlt. Dennoch sollte sich die Versicherungssumme in erster Linie an Deinem Bedarf und nicht an niedrigen Beiträgen orientieren. Wenn Du Dir nicht sicher bist, welchen Bedarf Du hast, lass Dich am besten beraten.

TIPP 2: Frühzeitiger Abschluss

Schließe eine Risikolebensversicherung so früh wie möglich ab, denn je älter Du bist, desto höher sind häufig auch die Beiträge. Außerdem kannst Du eine kürzere Vertragslaufzeit wählen: Je kürzer die Vertragslaufzeit, desto niedriger fallen die Beiträge für eine bestimmte Versicherungssumme in der Regel aus.

TIPP 3: Achte auf Deine Gesundheit

Die Höhe Deiner Beiträge hängt maßgeblich von Deinem Gesundheitszustand ab. Natürlich lassen sich viele schwere Krankheiten nicht vorhersagen oder vermeiden. Doch wer sich z.B. gesund ernährt und regelmäßig bewegt, tut etwas für seine Gesundheit und kann sogar Herzkrankheiten und Diabetes vorbeugen.

TIPP 4: Lass das Rauchen

Du kannst noch so jung sein – Raucher zahlen in der Risikolebensversicherung (bei sonst gleichen Rahmenbedingungen) immer einen höheren Beitrag als Nichtraucher, weil sie ein größeres Risiko haben, früher zu sterben. Wer seit mindestens zehn Jahren nicht geraucht hat, gilt bei den meisten Versicherern als Nichtraucher, je nach Versicherer reichen manchmal sogar schon zwölf Monate.

TIPP 5: Gehe keinen gefährlichen Hobbys nach

Wenn Du Gerüstbauer oder Feuerwehrmann bist, sind das zwar risikoreiche Berufe, die sich kostentechnisch auf Deinen Beitrag ausüben, Du sollst Deinen Job deswegen aber nicht kündigen. Was Du Dir jedoch aussuchen kannst, sind Deine Freizeitbeschäftigungen! Denn auch gefährliche Hobbys werden bei Risikolebensversicherungen höher eingestuft. Gehe also lieber mit Deinen Freunden zum Angeln, anstatt zum Fallschirmspringen.

 

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