Das Leben ist schön.

Stell dir einmal vor, Du fährst an einem schönen Sommertag zum Einkaufen. Deine Familie wartet zu Hause und freut sich schon jetzt auf deine Heimkehr. Ein tragischer Unfall kann diese Freude in tiefe Trauer verwandeln. Erst recht, wenn Du keine Risikolebensversicherung abgeschlossen hast. Denn zusätzlich zur Trauer kämen dann noch finanzielle Probleme, wenn nicht für die richtige Absicherung gesorgt wurde. Du wärst nicht mehr da, um Deine Familie zu ernähren. Darum solltest Du mit einer Risikolebensversicherung vorsorgen und deiner Familie die richtige Absicherung zukommen lassen.

Tragischer Autounfall

Inhaltsverzeichnis von www.risikolebensversicherungen.com

Wo liegt denn das Risiko?

Die Risikolebensversicherung ist dafür da, Deine Familie im Todesfall finanziell abzusichern. So geraten die Hinterbliebenen nicht in finanzielle Nöte. Banken nutzen eine Risikolebensversicherung gerne als Sicherheit für Kredite. Falls du sterben solltest, kann mit der Auszahlungssumme der Kredit bezahlt werden. Das Risiko trägt aber nicht der Versicherte, sondern die Versicherung. Denn hier wird die vereinbarte Versicherungssumme auch dann ausgezahlt, wenn der Versicherte schon kurz nach Vertragsabschluss stirbt. Die kurze Versicherungsdauer macht eben das Risiko aus, denn wenn du kurz nach Abschluss des Vertrags stirbst und damit nur wenige Beiträge eingezahlt hast, erhalten deine Hinterbliebenen trotzdem die volle Versicherungsleistung.

Bin ich auch ein Risiko-Kandidat?

Leben mit Risiko – z.B. Extremsportarten, Rauchen, etc. Nicht unbedingt. Die Versicherung prüft vor dem Vertragsabschluss, wer als Versicherungsnehmer in Frage kommt.

Je nach Lebensstil kann sich der Beitrag für den Versicherten erhöhen. Zum Beispiel wird der Versicherungsschutz teurer, wenn man Extremsportarten wie Free-Climbing ausübt.Von vorneherein wird aber niemand abgelehnt.

So groß das Risiko für die Versicherung auch erscheinen mag, es lohnt sich für sie dennoch. Denn wenn die Versicherungsdauer komplett abgelaufen ist, verfällt auch die Risikolebensversicherung. Die gezahlten Beträge werden nicht zurückgezahlt. Obwohl man nach dem Ablauf der Versicherungszeit sein Geld nicht zurückbekommt, lohnt es sich trotzdem, über eine Risikolebensversicherung nachzudenken.

Was kennzeichnet eine Risikolebensversicherung?

  • Die Hinterbliebenen werden finanziell abgesichert
  • Sicherheit für Kredite im Todesfall
  • Auszahlung auch bei kurzer Beitragsdauer
  • Nach Ablauf erlischt auch der Versicherungsschutz

Glossar

Begriff Erklärung
Beitrag Der monatlich, viertel-, halb- oder jährlich zu zahlende Betrag
Police Versicherungsschein
Prämie Der Beitrag einer Versicherung wird auch als Prämie bezeichnet.
Sie setzt sich aus einem Kosten- und einem Risikoanteil zusammen.

Welche Vorteile hat eine Risikolebensversicherung?

Jede Versicherung hat einen besonderen Sinn. Die Risikolebensversicherung zählt ebenso dazu. Ihr Zweck ist gleichzeitig ihr größter Vorteil denn damit kannst Du Deine Familie absichern, um sie so im schlimmsten Fall bestens geschützt zu wissen. Das ist der wichtigste Punkt und sollte auch bei Abschluss der Versicherung an erster Stelle stehen. Neben der Absicherung der Hinterbliebenen hat die Risikolebensversicherung für den Versicherungsnehmer aber noch weitere Vorteile, die man nicht unbeachtet lassen sollte.

Im Todesfall ist Deine Familie durch die Risikolebensversicherung finanziell abgesichert.

Was wird noch abgesichert?

Wenn man bei der Bank einen Kredit hat, dann profitiert auch sie davon, Deine Familie durch die Risikolebensversicherung abzusichern. Man kann damit gewährleisten, dass niemand unter finanziellen Problemen leiden muss, wenn man doch unerwartet stirbt. Die Familie hat nach dem Todesfall nicht nur die Beerdigungskosten und die laufenden Kosten zu tragen. Da kann sie es nicht auch noch brauchen, dass sie den laufenden Kredit bei einer Bank zusätzlich tragen muss. Die Risikolebensversicherung kann hier zur Tilgung des Kredits genutzt werden.

Weitere Vorteile

Die Beiträge für eine Risikolebensversicherung sind auch für den kleinen Geldbeutel geeignet Ein weiterer Vorteil der Risikolebensversicherung ist, dass die Beiträge sehr gering sind und man teilweise schon für nur 50,00 € im Jahr einen Vertrag abschließen kann.

Der Beitrag hängt unter anderem von der vereinbarten Versicherungssumme ab und kann je nachdem auch höher sein. Trotz der geringen Beiträge liegt die Versicherungssumme vergleichsweise sehr hoch.

Darum können auch weniger gut verdienende die Leistung der Risikolebensversicherung in Anspruch nehmen.

Außerdem können die Beiträge zur Risikolebensversicherung grundsätzlich von der Steuer abgesetzt werden. Sie werden dann einfach unter „Sonderausgaben“ angeführt. Der Versicherungsnehmer kann eine individuelle Summe und Versicherungsdauer vereinbaren. Auch die Finanzierung eines Hauses kann durch die Risikolebensversicherung abgesichert werden.

Vorteile auf einen Blick

  • Absicherung der Hinterbliebenen
  • Sicherheit für Kredite im Todesfall
  • Absicherung der Immobilienfinanzierung
  • Beiträge grundsätzlich steuerlich absetzbar
  • Flexible Gestaltung der Beiträge, der Versicherungssumme und der Laufzeit

Beispielbeiträge

Anfänglicher jährlicher Zahlbetrag bei der Risikolebensversicherung Plus der Allianz Lebensversicherungs-AG *

Geburtsdatum Nichtraucher Raucher
15.04.1982 63 € 185 €
15.04.1972 151 € 554 €
15.04.1962 423 € 1.652 €

Anfänglicher jährlicher Zahlbetrag bei der Risikolebensversicherung der Deutschen Lebensversicherungs-AG – einem Unternehmen der Allianz *

Geburtsdatum Nichtraucher Raucher
15.04.1982 48 € 136 €
15.04.1972 138 € 406 €
15.04.1962 311 € 1.207 €

* Die genannten Beiträge sind gerundet und beispielhaft zu sehen. Sie gelten unter folgenden Voraussetzungen: klassische Risikolebensversicherung, Beruf: kaufmännischer Angestellter, Laufzeit: 15 Jahre, Absicherungsbedarf für den Todesfall: 100.000 €, jährliche Beitragszahlung, Verrechnung - die Verrechnungsüberschüsse im Zahlbeitrag sind nicht garantiert.

Welche „Nachteile“ hat eine Risikolebensversicherung?

Neben den Vorteilen hat eine Risikolebensversicherung auch „Nachteile“. Man sollte die Vor- und „Nachteile“ der Versicherung sorgfältig abwägen und sich überlegen, ob man die wirklich abschließen möchte. An erster Stelle steht wohl für den Versicherungsnehmer die Zahlung der Beiträge an den Versicherer, wenn man die Absicherung seiner Familie erreichen will. Der Versicherte geht einen verpflichtenden Vertrag ein und plant eine gewisse Versicherungslaufzeit der Versicherung. Die Risikolebensversicherung kann aber jederzeit von dir gekündigt werden.

Finanzielle Sicherheit für Deine Familie mit einer Risikolebensversicherung

An die Risikolebensversicherung gebunden

Mit dem Abschluss einer Risikolebensversicherung geht der Versicherungsnehmer eine feste Bindung mit dem Versicherer ein. Die Risikolebensversicherung kann aber jederzeit von ihm gekündigt werden Die Versicherungsdauer der Risikolebensversicherung ist frei wählbar. Wenn man die Risikolebensversicherung vor Ablauf der Versicherungslaufzeit kündigt, bekommt man kein Geld zurück. Neben der Bindung sollte man bedenken, dass man selbst nichts von dem Geld hat, wenn man stirbt. Die Absicherung über die Versicherungssumme wird an die Hinterbliebenen ausgezahlt. Die Beiträge können außerdem je nach Lebensstil variieren. Beispielsweise fallen die Beiträge entsprechend höher aus, wenn man beruflich oder in der Freizeit ein hohes Risiko tragen muss. Hinzu kommt, dass die meisten Versicherungen die Versicherungssumme bei Selbstmord erst nach einer Wartefrist zahlen.

Keine Auszahlung nach Ablauf der Vertragslaufzeit

In der Regel handhaben die Versicherungen es so, dass es keine Leistung nach Ablauf der Versicherungslaufzeit gibt. Wenn also die Laufzeit der Versicherung endet, sind die gezahlten Beiträge für die Risikolebensversicherung verbraucht.

„Nachteile“ im Überblick:

  • Die Beiträge stehen nicht mehr zur Verfügung.
  • Abschluss eines bindenden Vertrages
  • Kein Rückkaufswert bei Kündigung
  • Leistung bei Selbstmord erst nach Wartefrist
  • Nach Ablauf der Versicherungsdauer keine Auszahlung

Laufzeiten Vertragsdauer

Jahre
Minimum 1
Maximum 50

* Die genannten Beiträge sind als Orientierung zu verstehen. Je nach Versicherung können Abweichungen entstehen.

Weshalb ist eine Risikolebensversicherung so wichtig?

Viele Versicherungen stellen für manche Menschen ein rotes Tuch dar. Man zahlt regelmäßig Beiträge, von denen man kurzfristig eigentlich nichts hat. Außerdem ist die Materie selbst oft sehr kompliziert. Viele werden dadurch verunsichert. Der große Vorteil einer Risikolebensversicherung ist aber, dass im Todesfall ein Betrag ausbezahlt wird, den man in dieser Zeit nicht oder nur sehr schwer ansparen kann. Daher sollte sich der Versicherungsnehmer mit nützlichen Versicherungen auseinandersetzen. Die Risikolebensversicherung ist eine Versicherung, die besonders nützlich ist. Auch wenn man eine Abneigung gegen Versicherungen hat, sollte man sich zumindest die Risikolebensversicherung genau ansehen. Denn die Risikolebensversicherung kann im schlimmsten Fall der Fälle eine große Hilfe sein.

Eine Risikolebensversicherung ist sehr wichtig!

Absicherung und Sicherheit für Deine Familie!

Man hört immer wieder, dass die Risikolebensversicherung gerade für Familien besonders wichtig sei. Aber warum ist sie so wichtig? Hat der Versicherte eine Familie, möchte er, dass sie gut versorgt ist. Das gilt auch und besonders dann, wenn er unerwartet sterben sollte. Denn dann würde die Familie ohne Versicherung vielleicht vor einem großen Schuldenberg stehen und nicht wissen, wie sie ihn begleichen soll. Die Risikolebensversicherung zahlt eine vorher vereinbarte Versicherungssumme aus, wenn der Versicherte vor Ablauf der Versicherungsdauer stirbt. Diese Versicherungssumme hilft der Familie je nach vereinbarter Höhe, anfallende Kosten wie zum Beispiel für die Beerdigung, die Miete usw. zu bezahlen. Gerade der Hauptverdiener sollte sich dringend darüber Gedanken machen, was passiert, wenn er einmal nicht mehr da ist. Die Versicherung gibt vor allem eines: Sicherheit. Damit ist auch nach dem Tod noch gut für die Familie des Hauptverdieners gesorgt.

Sicherheit für die hinterbliebene Familie

Argumente für eine Risikolebensversicherung

  • Absicherung der Familie
  • Sicherheit für Kredite im Todesfall
  • Man sorgt auch nach dem Tod für seine Lieben
  • Versicherungsschutz ab dem ersten Beitrag

Wer hat welche Vorteile an der Risikolebensversicherung?

Beteiligte Vorteil
Versicherungsnehmer Reines Gewissen durch Absicherung der Familie
Familie Finanzielle Absicherung
Versicherung Zufriedene Kunden
Banken Kreditabsicherung

Für wen lohnt sich eine Risikolebensversicherung? Und für wen lohnt sie sich nicht?

Viele Versicherungen werben damit, dass sie gebraucht werden. Aber jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er die Versicherung wirklich benötigt. Ein Versicherungsnehmer hat immer die freie Wahl, ob er sich für die eine oder andere Versicherung entscheiden möchte. Das gilt auch für die Risikolebensversicherung. Es gibt Menschen, die eine Risikolebensversicherung auf jeden Fall abschließen sollten. Für diese ist die Risikolebensversicherung unglaublich wichtig und ist im schlimmsten Fall die Rettung für eine verschuldete Familie, die allein für ihren Unterhalt sorgen muss. Andere Menschen wiederum brauchen keine Risikolebensversicherung.

Haus unter Wasser

Für wen lohnt sich die Risikolebensversicherung?

In erster Linie lohnt sich die Risikolebensversicherung besonders für Familien mit Kindern. Gerade hier ist es wichtig, eine Versicherung abzuschließen. Denn wenn der Versicherte vor Ablauf der Versicherungsdauer stirbt, bekommt die Familie die Versicherungssumme ausgezahlt.

Keine finanziellen Probleme dank der Risikolebensversicherung Eine Familie steht immer vor finanziellen Problemen, wenn der Hauptverdiener nicht mehr unter den Lebenden weilt.
Sie braucht eine gute Absicherung.

Die Versicherung stellt so eine Absicherung dar. Auch wenn der Versicherte nicht mehr für seine Familie aufkommen kann, hat er dennoch dafür gesorgt, dass die Hinterbliebenen durch die Versicherungssumme keine finanziellen Probleme bekommen. Das gilt aber nicht nur für den Partner und die Kinder. Auch die Eltern der kinderlosen Versicherungsnehmer können die Beerdigungskosten und die laufenden Kredite bezahlen, wenn der schlimmste Fall eintritt. Auch beim Kauf einer Immobilie ist eine Risikolebensversicherung zur Kreditabsicherung lohnenswert. Denn mit der Auszahlungssumme der Risikolebensversicherung kann im Fall der Fälle der Kredit weiter zurückgezahlt werden.

Für wen lohnt sich die Risikolebensversicherung nicht?

Die Risikolebensversicherung lohnt sich nicht für die Menschen, die keine Hinterbliebenen haben, die nach ihrem Tod versorgt werden müssen. Viele Versicherungen versuchen, auch Singles eine Versicherung anzubieten. Auszubildende und Studenten brauchen ebenso nicht unbedingt eine Risikolebensversicherung, es sei denn, sie haben schon Familie oder wollen einen Kredit aufnehmen.

Für wen lohnt sich die RLV?

  • Hauptverdiener
  • Kreditnehmer

Wer braucht eine Risikolebensversicherung und wer nicht?

Ja Eher nein
Familien Schüler
Alleinerziehende Eltern Studenten
Kreditnehmer Azubis
Hauptverdiener Singles

Wann benötige ich eigentlich eine Risikoversicherung?

Dass eine Risikolebensversicherung enorm wichtig ist, steht außer Frage. Mit der Risikolebensversicherung hat man gut für seine Familie gesorgt, falls dem Versicherungsnehmer etwas passieren sollte. Jede Risikolebensversicherung wird aber nur für einen bestimmten Zeitraum abgeschlossen. Danach enden sowohl die Beitragszahlung als auch die Absicherung. Timing ist hier besonders wichtig. Man muss wissen, zu welchem Zeitpunkt man die Versicherung abschließen möchte. Aber welcher ist der richtige Moment, um so eine Versicherung abzuschließen? Geht das nicht immer?

Der richtige Zeitpunkt ist wichtig

Der richtige Zeitpunkt muss gewählt werden

Grundsätzlich kannst du immer eine Risikolebensversicherung abschließen. Der Abschluss empfiehlt sich besonders, wenn Du heiratest oder Kinder bekommst. Zur Absicherung der Familie ist ein dauerhafter Schutz durch die Risikolebensversicherung immer empfehlenswert. Außerdem gibt es noch weitere Zeitpunkte, die sich immer als ratsam erweisen.

Weitere wichtige Faktoren für den richtigen Zeitpunkt

Als Junge Familie sollte man eine Risikolebensversicherung abschließen Wenn man gerade ein Haus gekauft hat, dann muss dessen Finanzierung gesichert sein. Dafür ist eine Risikolebensversicherung bestens geeignet. Das gilt auch für den Fall, dass man einen anderen größeren Kredit abbezahlen muss.

So kann die Familie im Todesfall die Schulden des Verstorbenen bezahlen und ist durch die Versicherungssumme abgesichert.

Es lohnt sich aber meistens nicht, die Versicherung bis zum natürlichen Ende seines Lebens aufrecht zu erhalten. Das Geld lässt sich dann besser in andere Versicherungen investieren. Wichtig ist, dass die Kinder bereits eine eigene Ausbildung abgeschlossen haben und die Immobilie komplett bezahlt ist. Dann ist auch eine Risikolebensversicherung langsam überflüssig.

Woran erkenne ich den richtigen Zeitpunkt?

  • Geburt eines Kindes
  • Kauf einer Immobilie
  • Heirat
  • Kreditaufnahme
Richtiger Zeitpunkt Eher falscher Zeitpunkt
Geburt eines Kindes Scheidung
Kauf einer Immobilie Kinder beenden Ausbildung
Kreditaufnahme Rentenalter
Heirat

Worauf muss man beim Vergleich einer Risikolebensversicherung achten?

Wenn man seine Familie für jeden Fall mit einer Absicherung ausstatten möchte, braucht man die eine oder andere Versicherung. Eine sehr gute Absicherung im Todesfall gibt es bei der Risikolebensversicherung. Der Versicherungsnehmer zahlt geringe Beiträge und wenn er stirbt, bekommen die Hinterbliebenen die Versicherungssumme. Bevor man aber eine Versicherung abschließt, sollte man sich einige Gedanken machen. Das gilt besonders für den Vergleich einer Risikolebensversicherung mit einer anderen. Der Vergleich selbst ist im Internet kostenlos. Man gibt seine Daten ein und bekommt den Beitrag errechnet. Die Versicherungssumme und Versicherungsdauer gehören zu den Daten, die man angeben muss.

Risikolebensversicherung

Viele Vergleichsportale, viele Versicherungen

Die Vergleichsportale im Netz sind so aufgebaut, dass sie eine Vielzahl von Versicherungen beinhalten. Rechnet man den Beitrag für die Risikolebensversicherung aus, werden die günstigsten Angebote ganz oben angezeigt. Es lohnt sich immer, die Risikolebensversicherung bei mehreren Portalen zu erfragen. Nicht jede Risikolebensversicherung ist überall vertreten. Bei so einer wichtigen Entscheidung sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, um jede Versicherung zu vergleichen. Am besten sucht man sich die Versicherung, die für das eigene Leben am sinnvollsten erscheint. So ist die beste Absicherung der Familie gewährleistet und man kann sich entspannt anderen Dingen widmen.

Nicht nur auf den Preis achten

Vergleiche die Risikolebensversicherungen gut miteinander.

Bei einer Risikolebensversicherung sind es vor allem der Beitrag und die Versicherungssumme, die interessant sind. Vermeintlich günstige Beiträge machen den Eindruck, diese Risikolebensversicherung sei die beste. Aber man sollte dabei auch darauf achten, welche Leistung man für den Beitrag erhält. Denn es gibt viele Versicherer, die verschiedene Varianten anbieten.

Welche Faktoren sollte ich beim Vergleich beachten?

  • Beitragshöhe
  • Versicherungssumme
  • Versicherungsdauer
  • Kriterien zur Annahme
  • Weitere versicherte Leistungen

Wie hoch sollte meine Versicherungssumme sein?

Es ist gut zu wissen, dass man für seine Familie alles Mögliche getan hat, um sie abzusichern. Die Risikolebensversicherung ist eine große Hilfe, wenn der Versicherungsnehmer nicht mehr da sein sollte. Mit der Summe können die Hinterbliebenen die Beerdigung zahlen und eventuell den Immobilienkredit abbezahlen. Bei Abschluss der Risikolebensversicherung sollte man darüber nachdenken, was die Absicherung durch die Risikolebensversicherung leisten soll. Was wird wirklich gebraucht? Die Summe ist einer der zentralen Punkte bei der Risikolebensversicherung. Die Höhe der Summe bestimmt unter anderem die Höhe der Beiträge, die gezahlt werden müssen. Man sollte vor Abschluss der Risikolebensversicherung überlegen, wie viel die Hinterbliebenen benötigen.

Es kann immer etwas passieren

Was und wen will ich absichern?

Wie hoch die Versicherungssumme bei der Risikolebensversicherung wirklich sein soll, muss man sich vorher überlegen. Dazu gehört, was und wen man absichern möchte. Die Versicherungsdauer muss ebenfalls in die Rechnung mit einbezogen werden. Möchte man nur den Kauf eines Hauses absichern, sollte man die Summe X festlegen. Bei einer Familie, in der die Kinder noch nicht groß sind, sollte Summe Y gewählt werden. Zu den genauen Zahlen kann man sich direkt bei einem Versicherungsvergleich informieren. Dabei kann man auch ein wenig mit den Zahlen spielen. So findet man heraus, wie hoch die regelmäßigen Beiträge sein müssen, um eine bestimmte Summe zu erhalten. Man sollte passende Zahlen aussuchen. Für einen kleinen Kredit reicht auch eine kleine Summe bei der Risikolebensversicherung. Darum gibt es immer einen Zusammenhang zwischen dem, was man absichern will und dem gewünschten Versicherungsbeitrag.

Wie hoch sollte die Versicherungssummer sein?

Gibt es Richtwerte?

Stiftung Warentest empfiehlt, dass die Summe der Risikolebensversicherung etwa das Drei- bis Fünffache des Bruttojahreseinkommens des Versicherungsnehmers betragen sollte. Je nach konkretem Absicherungsbedarf kann diese Summe auch nach oben oder unten schwanken. Zum Beispiel sollten Schulden aus Darlehen zusätzlich eingeplant werden.

Wie erkenne ich die richtige Höhe der Versicherungssumme?

  • Wert der abzusichernden Immobilie
  • Familiensituation
  • Eigenes Einkommen
  • Höhe vorhandener Kredite
Eher Niedrig Eher Mittel Eher Hoch
Immobilie x x
Kleiner Kredit x
Junge Familie x
Familie ohne Kinder x x

Muss mich ein Arzt untersuchen? Was wird dann untersucht?

Wenn man eine Risikolebensversicherung abschließen möchte, gibt es bestimmte Voraussetzungen, die man erfüllen muss. Die Höhe der Versicherungsbeiträge richtet sich nach dem Alter, der Versicherungssumme, dem Gesundheitszustand, dem Beruf und eventuell bestehenden Freizeitrisiken der versicherten Person. Setzt sie sich beruflich oder privat bewusst großen Risiken aus (z.B. durch riskante Hobbys wie Basejumping oder Gefahren im beruflichen Alltag wie beispielsweise als Sprengmeister), können gegebenenfalls höhere Beiträge für die Risikolebensversicherung verlangt werden. Im Extremfall kann der Versicherungsschutz auch abgelehnt werden.

Muss mich ein Arzt untersuchen?

Muss mich ein Arzt untersuchen?

Nicht immer. Viele Versicherungen fordern bei Abschluss der Risikolebensversicherung eine Gesundheitsprüfung. Dadurch können sie die Beiträge dem Risiko entsprechend berechnen. Chronische Krankheiten oder Zigarettenkonsum können beispielsweise dazu beitragen, dass die Beiträge zur Risikolebensversicherung höher sind. In manchen Fällen kann der Versicherte auch aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt werden.

Viele Versicherungen stellen zur Gesundheitsprüfung nur ein paar Fragen. Schummeln sollte man bei der Beantwortung aber nicht. Wenn sich herausstellt, dass man bei der Beantwortung der Fragen gelogen hat, kann die Versicherung die Auszahlung im Todesfall verweigern. Es kann vorkommen, dass die Versicherung Rückfragen zu bestehenden oder vergangenen Erkrankungen hat. Im Antrag der Risikolebensversicherung kann der behandelnde Arzt von seiner Schweigepflicht entbunden werden. Damit kann die Versicherung relevante Details für den Versicherungsschutz direkt beim Arzt nachfragen.

Was wird untersucht?

Welche Faktoren gehören zur Gesundheitsprüfung? Im Großen und Ganzen beantwortet man allgemeine Fragen zur eigenen Gesundheit. Es wird nach Erkrankungen wie beispielsweise Herz-Kreislauf Leiden oder chronischem Asthma etc. gefragt. Es wird auch gefragt, ob man Raucher ist oder nicht. Genusssucht ist ein großer Minuspunkt, der eine Risikolebensversicherung teurer werden lässt.

Welche Faktoren gehören zur Gesundheitsprüfung?

  • Genusssucht (Zigaretten, Alkohol etc.)
  • Krankheiten
  • Bereits vorhandene tödliche Krankheiten
  • Psychische Leiden

Kann ich eine Risikolebensversicherung kündigen?

Es ist gut, wenn man eine Risikolebensversicherung abgeschlossen hat. Für den Fall der Fälle ist die Familie somit rundum abgesichert. Aber manchmal kann es im Laufe der Jahre zu unerwarteten Zwischenfällen kommen. Dann braucht man dringend Geld und überlegt, die Risikolebensversicherung zu kündigen und die Absicherung der Familie damit aufzuheben. Damit würde man sich die Beiträge sparen, allerdings würde aber auch die vorher vereinbarte Versicherungssumme entfallen. Ist es denn wirklich so einfach, eine Versicherung zu kündigen?

Eine Risikolebensversicherung für den Fall der Fälle

Kann ich einfach so kündigen?

Kurz gesagt: Grundsätzlich ja. Man kann die Risikolebensversicherung prinzipiell jederzeit kündigen. Bei der vorzeitigen Kündigung der Risikolebensversicherung ist zu beachten, dass es keine Auszahlung aus der Versicherung gibt. Damit würde man sich nur die künftigen Beiträge sparen, allerdings würde damit auch die vereinbarte Versicherungssumme entfallen. Dass trotz der Kündigung noch Geld übrig bleibt ist bei einer Risikolebensversicherung nicht der Fall.

Bekomme ich meine Beiträge zurück?

Kein Rückkaufswert bei Kündigung Wenn mit der Kündigung der Risikolebensversicherung die Absicherung erlischt, bekommt man keine Beiträge zurück. Es gibt keinen Rückkaufswert.

Was muss ich bei der Kündigung meiner Risikolebensversicherung beachten?

  • Keine Erstattung der Beiträge
  • Keine Absicherung für die Familie mehr
  • Keine Sicherheit für Kredite im Todesfall mehr

Kann ich die Beiträge für meine Risikolebensversicherung nachträglich erhöhen oder senken?

Beim Abschluss einer Risikolebensversicherung werden die Beiträge gemäß der Versicherungssumme und dem jeweiligen Versicherten festgelegt. Man macht Angaben zu seinem Gesundheitszustand, den Lebensumständen und der gewünschten Versicherungssumme und der Versicherungsdauer.

Die Absicherung der Familie ist also von einigen Faktoren abhängig.

Mit den Jahren kann sich aber der Lebensstil des Versicherungsnehmers ändern. Damit ändert sich vielleicht auch das Risiko der Risikolebensversicherung. Es kann ein Berufswechsel sein, oder man fängt mit dem Rauchen an. Diese Faktoren haben persönlichen und finanziellen Einfluss und sollten immer beachtet werden.

So viele Fragen

Können die Beiträge angepasst werden?

Die bei Vertragsabschluss berechnete Höhe des Beitrags bleibt über die Vertragslaufzeit gleich. Änderungen des Lebensstils müssen der Versicherung nicht nachgemeldet werden. Beginnt man nach Abschluss der Risikolebensversicherung beispielsweise mit einem gefährlichen Freizeitsport oder wechselt in einen gefährlicheren Beruf, muss das der Versicherung nicht mitgeteilt werden. Es gibt allerdings eine Ausnahme: Hat man die Versicherung als Nichtraucher abgeschlossen und fängt nun während der Laufzeit der Risikoversicherung mit dem Rauchen an, muss das der Versicherung gesagt werden. Die Versicherung wird dann die Beiträge erhöhen, da Raucher in der Regel ein höheres Sterberisiko haben. Verschweigt man, dass man mit dem Rauchen angefangen hat, kürzt die Versicherung die Leistung im Todesfall.

Beiträge können angepasst werden Anders sieht es aus, wenn man die Versicherungssumme erhöhen oder die Versicherungslaufzeit verlängern möchte. Dann verlangt die Versicherung natürlich auch höhere Beiträge und überprüft unter Umständen den aktuellen Gesundheitszustand. Häufig bieten Versicherungen sogenannte Optionen, mit denen man seinen Versicherungsschutz bei bestimmten Anlässen (z.B. der Geburt eines Kindes) aber auch ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen kann.

Andere Gründe für die Änderung der Beiträge

Wenn die Kinder ihre Ausbildung abgeschlossen haben, stehen sie auf eigenen Beinen. In dem Fall ist eine so große Versicherungssumme nicht mehr erforderlich. Dann ist es sinnvoll, die Summe und damit die Beiträge zu reduzieren.

Wodurch können sich die Beiträge ändern?

  • Kürzung der Versicherungssumme wegen familiärer Veränderungen (z.B. Kinder sind mit Ausbildung fertig)
  • Erhöhung der Versicherungssumme wegen familiärer Änderungen (z.B. Geburt eines Kindes)
  • Änderung Status Raucher/Nichtraucher

Gibt es bei der Risikolebensversicherung eine Beitragsrückerstattung?

Wenn man eine Risikolebensversicherung abschließen möchte, muss man sich über viele Faktoren im Klaren sein. In der Regel ist es so, dass eine Risikolebensversicherung nach Ablauf der Versicherungsdauer keine Versicherungssumme auszahlt. Bei der klassischen Risikolebensversicherung gibt es normalerweise keine Möglichkeit, seine Beiträge zurück zu bekommen. Es gibt aber auch die Form der Kapitallebensversicherung, bei der neben der Absicherung für den Todesfall auch für den Fall, dass man nicht stirbt, am Ende der Versicherungsdauer eine Versicherungssumme ausgezahlt wird . Beide Möglichkeiten haben etwas für sich. Grundsätzlich kann man aber bei dem Modell der Risikolebensversicherung nicht mit einer Beitragsrückerstattung rechnen.

Beitragsrückerstattung bei Risikolebensversicherung?

Beitragsrückerstattung oder Absicherung?

Wenn man nach Ablauf der Versicherungsdauer noch lebt, bekommt man sein Geld nicht zurück. Die Absicherung der Familie ist damit erloschen. Allerdings sind dafür auch die Beiträge entsprechend niedrig. Wenn man seine Familie weiterhin absichern möchte, muss man eine neue Versicherung abschließen.. Schließlich geht es bei der Risikolebensversicherung um Absicherung und nicht um einen Sparplan.

Alternativen

Kapitallebensversicherung Es gibt auch die so genannte Kapitallebensversicherung. Hier liegen die Beiträge deutlich höher. Darin ist dann auch der Sparbeitrag enthalten. Am Ende wird eine größere Summe ausgezahlt.

Warum gibt es in der Regel keine Rückerstattung?

  • Nicht Gegenstand der Versicherung
  • Beiträge werden nur für die Versicherungssumme im Fall des Todes bezahlt

Macht die Kombination mit einer Unfallzusatzversicherung Sinn?

Wie schon erwähnt gibt es viele sinnvolle Versicherungen, die man als Versicherungsnehmer abschließen kann. Dazu zählt auch die Risikolebensversicherung. Mit ihr kann man dafür sorgen, dass die Hinterbliebenen im Todesfall die bestmögliche finanzielle Absicherung erhalten. Besonders riskante Berufe machen eine Risikolebensversicherung unglaublich wichtig für den Versicherten und seine Familie. Die Versicherungssumme gewährleistet, dass neben der Trauer nicht auch noch finanzielle Schwierigkeiten auf die Familie zukommen. Macht es aber auch Sinn, die Risikolebensversicherung mit einer Unfallzusatzversicherung zu kombinieren?

Gut abwägen

Unfallzusatzversicherung in welchem Fall?

Grundsätzlich macht es schon Sinn eine Unfallzusatzversicherung abzuschließen. Nämlich dann, wenn man seiner Familie eine noch bessere Absicherung zukommen lassen möchte. In einem gefährlichen Beruf kann es schnell zu Unfällen kommen. Auf einer Baustelle zum Beispiel sind schwere Unfälle nicht ungewöhnlich und das Risiko eines Unfalls ist erhöht. Eine Unfallzusatzversicherung ist zusätzlich zur Risikolebensversicherung auch sinnvoll, wenn man viel mit dem Auto unterwegs ist. Hier kann eine Versicherung sehr nützlich sein, die zusätzlich zur Risikolebensversicherung abgeschlossen wurde.

Autounfall

Welchen Effekt hat die Unfallzusatzversicherung?

Wenn man während der Versicherungsdauer einen tödlichen Unfall erleidet und nicht an einer Krankheit stirbt, erhöht sich die Versicherungssumme und der Versicherungsnehmer hinterlässt seiner Familie eine größere Summe. Somit besteht bei einem tödlichen Unfall doppelter Schutz. Durch die Unfallzusatzversicherung steigen auch die Beiträge zur Risikolebensversicherung leicht. Ob man diese allerdings braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es besteht keine Pflicht, eine Unfallzusatzversicherung abzuschließen. In vielen Fällen reicht die Risikolebensversicherung aus. Außerdem muss man immer bedenken, wie hoch die Versicherungssumme sein soll, die hinterlassen werden soll. Für einen Kredit oder die Ausbildung der Kinder ist eine Risikolebensversicherung vollkommen ausreichend.

Argumente für eine Unfallzusatzversicherung:

  • Doppelte Absicherung bei Unfalltod
  • Besseres Gewissen bei gefährlichen Berufen

Lässt sich die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Risikolebensversicherung kombinieren?

Solange man ein regelmäßiges Einkommen hat, kann man auch die Beiträge zur Risikolebensversicherung bezahlen. Irgendwann ist die vereinbarte Versicherungsdauer erreicht und die Versicherung erlischt. Oder aber man stirbt noch während der Versicherungsdauer und die Hinterbliebenen bekommen die volle Versicherungssumme ausgezahlt. Wenn aber das Ende der Versicherungszeit noch nicht erreicht ist, kann es passieren, dass man plötzlich berufsunfähig wird. In dem Fall fällt das Einkommen weg und man kann seine Beiträge für die Versicherung nicht mehr bezahlen. Die Absicherung der Familie gerät ins Wanken.

Schwierigkeiten durch Berufsunfähigkeit

Was tun bei Berufsunfähigkeit?

Wird man berufsunfähig, steht man vor einem großen Problem. Wie soll man noch die Beiträge für seine Risikolebensversicherung bezahlen? Die Versicherungszeit ist noch gar nicht abgelaufen und man möchte die Absicherung der Familie aufrecht erhalten.

Berufsunfähigkeitsversicherung Damit die Risikolebensversicherung nicht gekündigt werden muss, kann man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Diese Versicherung übernimmt die Beiträge zur Risikolebensversicherung und hält somit die Versicherung der Familie aufrecht.

Also wird die Versicherungssumme auch ausgezahlt, wenn der Versicherungsnehmer stirbt. Die Beiträge zur kombinierten Risikolebensversicherung erhöhen sich dadurch zwar, aber man kann sich sicher sein, dass die Versicherungssumme im Todesfall ausgezahlt wird. Man kann sich dadurch voll und ganz auf die Genesung konzentrieren. Denn die Familie ist weiterhin durch die Risikolebensversicherung abgesichert.

Weitere Vorteile

Die Berufsunfähigkeitsversicherung hat zudem den großen Vorteil, dass sie in ihrem üblichen Rahmen auch zumindest zum Teil das entfallene Einkommen ersetzt. Somit sind das Familienleben und die Finanzen auch zu Lebzeiten des Versicherungsnehmers in trockenen Tüchern. Die Risikolebensversicherung ist dann hinsichtlich der Beiträge kein Thema mehr. Auch wenn man noch ein gewisses Einkommen durch die Berufsunfähigkeitsversicherung hat. Man muss sich zumindest nicht mehr um die Risikolebensversicherung kümmern. Dies gilt im Übrigen auch für laufende Kredite und Finanzierungen, wenn man die Berufsunfähigkeitsrente ausreichend hoch vereinbart hat.

Vorteile der Kombination aus BU und RLV

  • Übernahme der Beiträge bei Berufsunfähigkeit für die RLV
  • Ausgleich des Verdienstausfalls
  • Weiterhin bestehende Absicherung durch RLV
  • Finanzielle Sicherheit bei Berufsunfähigkeit schon zu Lebzeiten

Vergleich mit und ohne BU:

Mit BU Ohne BU
Übernahme der Beiträge x
Ausgleich des Einkommensausfalls x
Bestehender Schutz durch RLV bei Berufsunfähigkeit x

Müssen meine Hinterbliebenen auf die Auszahlung der Risikolebensversicherung Erbschaftssteuern bezahlen?

Mit einer Risikolebensversicherung kann man im Falle seines Todes für die Hinterbliebenen sorgen und ihnen die finanzielle Absicherung ermöglichen, die sie brauchen. Das ist für viele Versicherte eine Selbstverständlichkeit. Außerdem können sie die Beiträge grundsätzlich jährlich von der Steuer absetzen. Aber was ist mit den Hinterbliebenen, wenn der Versicherte stirbt? Können sie die Summe der Risikolebensversicherung voll nutzen? Müssen sie nichts beachten oder noch Steuern dafür zahlen?

Im Falle eines Todes ist für die Nachkommen gesorgt

Achtung, Erbschaftssteuer

Doch, müssen sie. Auf die Versicherungssumme fällt zwar keine Einkommensteuer, aber durchaus die Erbschaftsteuer an. Überschreitet der ausgezahlte Betrag bestimmte Freibeträge, muss auf den übersteigenden Betrag Erbschaftsteuer gezahlt werden. Ob die Erbschaftsteuer letztendlich wirklich anfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die man beachten sollte. So bleibt möglichst viel von der Summe der Risikolebensversicherung übrig.

Wann fällt keine Erbschaftsteuer an?

Erbschaftssteuer Im Falle der Risikolebensversicherung gibt es den Versicherungsnehmer, den Bezugsberechtigten, die versicherte Person und den Beitragszahler. Versicherungsnehmer und versicherte Person sind in der Regel ein und derselbe Mensch. Wenn man also als Versicherter während der Versicherungsdauer stirbt, bekommt die bezugsberechtigte Person die Summe ausgezahlt. Die Absicherung ist gegeben, aber auch die Erbschaftsteuer wird fällig.

Bei Ehepaaren könnte man so vorgehen: Schließt die Frau eine Risikolebensversicherung auf das Leben ihres Mannes ab und der Mann stirbt während der Versicherungsdauer, dann bekommt die Frau die Summe und muss keine Erbschaftsteuer zahlen. Schließlich ist sie die Versicherungsnehmerin und erhält das Geld direkt von der Versicherung. Diese Methode ist aber nur dann ratsam, wenn sich beide Partner einig sind. Denn nach einer Trennung kann die Frau die Versicherung weiter bestehen lassen und bekommt im Falle des Todes des Ex-Partners trotzdem das Geld von der Risikolebensversicherung.

Was muss man bei der Erbschaftsteuer beachten?

  • Keine erbschaftsteuerlichen Freibeträge überschreiten
  • Übersteigt der ausgezahlte Betrag die Freibeträge, so fällt Erbschaftsteuer an.
  • Übrigens: Auf die Versicherungssumme fällt keine Einkommensteuer an

Wann fällt keine Erbschaftsteuer an? Beispiel eines Ehepaars:

Mann=Versicherungsnehmer und versicherte Person, Frau=Bezugsberechtigte Mann=Versicherte Person, Frau=Versicherungsnehmerin und Bezugsberechtigte
Frau zahlt Erbschaftsteuer bei Überschreiten der Freibeträge Frau zahlt keine Erbschaftsteuer, weil Versicherung auf ihren Namen

Warum werden Raucher anders eingestuft als Nichtraucher?

Beim Abschluss einer Risikolebensversicherung ist die Gesundheitsprüfung ein wesentlicher Bestandteil. So kann der Versicherer beurteilen, ob der Versicherte während der Versicherungsdauer einem höheren Sterberisiko ausgesetzt ist. Wenn es so sein sollte, muss man höhere Beiträge bezahlen. In seltenen Fällen ist aufgrund des hohen Sterberisikos keine Risikolebensversicherung möglich. Über die Versicherbarkeit entscheidet die Versicherung nach der Gesundheitsprüfung. Der Versicherte muss wahre Angaben zu seiner Gesundheit machen und darf hier keinesfalls falsche Aussagen treffen. Das gilt insbesondere für Raucher. Raucher zählen zu einer teureren Risikogruppe

Gesundheitsprüfung

Nichtraucher haben es besser

Wer raucht, der gefährdet bewusst seine Gesundheit und spielt mit seinem Leben. Das weiß jeder Mensch. Die Versicherungen wissen das auch. Darum sehen sie bei Rauchern ein höheres Sterberisiko. Das gilt auch dann, wenn der Versicherte während der Versicherungszeit zum Raucher wird. Nichtraucher müssen deshalb geringere Beiträge für die Risikolebensversicherung bezahlen als Raucher. Ein Nichtraucher gilt in der Regel dann als Nichtraucher, wenn er zwölf Monate vor dem Abschluss aktiv kein Nikotin durch Rauchen zu sich genommen hat. Rauchen meint sowohl das Konsumieren von Tabak unter Feuer, beispielsweise den Genuss von Zigaretten oder Pfeifen als auch das Konsumieren von Nikotin mittels Verwendung elektrischer Verdampfer wie beispielsweise E-Zigaretten, E-Zigarren oder E-Pfeifen.

Warum bezahlen Raucher höhere Beiträge?

  • Gesundheitliches Risiko (Lungenkrebs)
  • Höheres Risiko für die Versicherung

Risikolebensversicherung als Absicherung für die Baufinanzierung

Beim Bau eines Hauses muss man oft einen großen Kredit aufnehmen. In der Regel tut dies der Hauptverdiener allein oder gemeinschaftlich mit dem Lebenspartner. Wenn der Hauptverdiener sterben sollte, müssen die Hinterbliebenen ohne Absicherung für die Schulden aufkommen. Die Risikolebensversicherung gilt als gute Absicherung für den Todesfall während der Baufinanzierung, weil die Versicherungssumme im Idealfall den Kreditbetrag abdecken kann. Wenn die Versicherungssumme hoch genug angesetzt wird kann unter Umständen sogar noch etwas Geld für den weiteren Lebensunterhalt übrig bleiben. Am Wichtigsten ist aber, dass die Familie abgesichert ist und sich glücklich schätzen kann, dass der Hauptverdiener eine Risikolebensversicherung abgeschlossen hat.

Baufinanzierung richtig absichern

Wann sollte man die Risikolebensversicherung für die Baufinanzierung abschließen?

Eine Baufinanzierung kann 25 bis 30 Jahre und länger dauern. Sie ist in der Regel die größte finanzielle Entscheidung im Leben. Deshalb sollte man immer eine Risikolebensversicherung beim Erwerb einer Immobilie abschließen, auch weil der Beitrag zum Beispiel vom Eintrittsalter und der eigenen Gesundheit abhängt. Daher sollte die Laufzeit der Risikolebensversicherung am besten die Finanzierungsdauer abdecken. Im Laufe der Jahre wird der Darlehensbetrag zurückgezahlt, dadurch sinkt die Restschuld. Dieser Verlauf kann mit einer Risikolebensversicherung nachvollzogen werden, wenn man einen fallenden Todesfallschutz vereinbart.

Worauf man dennoch achten sollte

Risikolebensversicherung für die Baufinanzierung Auch wenn die Kreditsumme nach einigen Jahren niedriger sein sollte, darf man sich nicht dazu hinreißen lassen, die Laufzeit der Risikolebensversicherung zu kurz anzusetzen. Schließlich steht der Versicherungsschutz im Vordergrund. Wenn man also eine Laufzeit von etwa drei oder fünf Jahren im Voraus festlegt und nach sieben Jahren stirbt, sind die Hinterbliebenen noch immer mit einem enormen Schuldenberg konfrontiert, der sich ohne Hilfe kaum bewältigen lässt. Welche Dauer der Risikolebensversicherung man ansetzt und wie sich daraus die regelmäßigen Beiträge errechnen, kann man entweder beim Online-Vergleich herausfinden oder man fragt einen Vermittler. Mit ausreichend guten Angeboten und der richtigen Versicherung kann man ein wenig an den monatlichen Beiträgen sparen und trotzdem für eine gut abgesicherte Familie sorgen.

Wovon hängt die richtige Laufzeit ab?

  • Laufzeit der Baufinanzierung
  • Höhe der Kreditsumme/Versicherungssumme
  • Zeitpunkt der Aufnahme einer Risikolebensversicherung
  • Tragkraft der eigenen Haushaltskasse
  • Höhe der Kreditraten

Ratsames, beispielhaftes Modell:

Restliche Dauer der Finanzierung Versicherungsdauer
5 Jahre 5 Jahre
15 Jahre 15 Jahre
25 Jahre 25 Jahre